Krypto Betrug erkennen: Von Anlagebetrug bis Romance Scams – so schützt du dich (inkl. konkrete Tipps)
Eine E-Mail von deiner vermeintlichen Wallet, ein heisser Investmenttipp auf Instagram, 20% Rendite pro Monat garantiert – Betrug im Krypto-Raum sieht heute anders aus als früher. Und fast jede, die sich mit Bitcoin beschäftigt, ist schon einmal über ein Angebot gestolpert, das zu schön klang, um wahr zu sein.
Wo Geld im Spiel ist, sind meistens auch Betrüger nicht weit. Das gilt für jede Branche, aber im Krypto-Bereich haben es Kriminelle besonders leicht. Warum? Weil viele Menschen noch unsicher sind, die Technologie neu ist und Transaktionen oft nicht rückgängig gemacht werden können. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Gemäss dem Nationalen Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) ist Krypto-Betrug in der Schweiz in den letzten Jahren massiv angestiegen¹.
Genau deshalb ist es so wichtig, die gängigsten Betrugsmaschen zu kennen und zu wissen, wie man sich schützt.
Die häufigsten Betrugsmaschen im Krypto-Raum
1. 🎭 Fake-Exchanges und gefälschte Websites
Du googelst nach einer bekannten Krypto-Börse, klickst auf den ersten Link – und landest auf einer täuschend echt aussehenden Kopie der Website. Du gibst deine Daten ein, überweist Geld, und plötzlich ist alles weg.
Diese Masche wird immer raffinierter. Betrüger kaufen sogar Google-Ads, um ihre gefälschten Seiten ganz oben in den Suchergebnissen zu platzieren. Die Websites sehen professionell aus, haben Impressum, Kundenbewertungen, Support-Chat – alles wirkt seriös. Aber sobald du Geld überweist, ist der Kontakt weg.
Wie du dich schützt:
- Prüfe die URL genau. Achte auf kleine Abweichungen wie binanse.com statt binance.com oder kraken-ch.com statt kraken.com
- Nutze Lesezeichen für wichtige Seiten, statt sie jedes Mal neu zu googeln
- Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) wo immer möglich
- Teste neue Plattformen erst mit kleinen Beträgen
- Recherchiere im Vorfeld: Gibt es Erfahrungsberichte? Wie lange existiert die Plattform bereits?
2. 🎣 Phishing-Mails und -Nachrichten
"Ihr Wallet wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt – klicken Sie hier, um es sofort zu entsperren." Solche Nachrichten sehen oft täuschend echt aus, nutzen Logos und Design echter Anbieter und erzeugen gezielt Druck. Wer in Panik auf den Link klickt und seine Zugangsdaten eingibt, verliert den Zugriff auf sein echtes Wallet.
Phishing-Angriffe werden immer persönlicher. Betrüger nutzen Informationen aus Social Media, um Nachrichten zu personalisieren. "Hallo Kathrin, wir haben verdächtige Aktivitäten auf deinem Binance-Konto festgestellt" wirkt glaubwürdiger als eine allgemeine Nachricht.
Besonders perfide: Einige Betrüger geben sich als Support-Mitarbeiter aus und bieten "Hilfe" an, wenn du öffentlich auf Telegram oder Reddit ein Problem schilderst. Sie schreiben dir per Direktnachricht und fragen nach deinen Zugangsdaten oder deinem Seed Phrase, angeblich um dir zu helfen.
Wie du dich schützt:
- Seriöse Anbieter fragen nie per E-Mail, SMS oder Chat nach deinen Zugangsdaten oder deinem Seed Phrase
- Klicke nicht auf Links in unerwarteten Nachrichten. Öffne die Seite stattdessen direkt über deinen Browser oder deine gespeicherte App
- Prüfe die Absender-Adresse genau: support@binance.com ist echt, support@binance-security.com nicht
- Bei Zweifeln: Kontaktiere den Support direkt über die offizielle Website
- Lass dich nicht unter Druck setzen – seriöse Anbieter geben dir Zeit
3. 💸 Ponzi-Systeme und unrealistische Renditeversprechen
"Investiere 1000 Franken und erhalte in einem Monat 1500 zurück – garantiert!" Solche Versprechen sind klassische Schneeballsysteme. Am Anfang bekommen einige Leute tatsächlich Geld ausbezahlt – finanziert durch neue Investoren. Das schafft Vertrauen und animiert zu höheren Investitionen. Bis das System zusammenbricht und die letzten Investoren alles verlieren.
Ein aktuelles Beispiel aus der Schweiz: Das NCSC berichtet von zahlreichen betrügerischen Investment-Plattformen, die mit Trading-Bots und automatisierten Gewinnen werben. "Die Opfer sehen auf der Plattform, wie ihr Guthaben wächst – können es aber nie auszahlen lassen", so die Warnung. Oder auch hier: https://cybercrimepolice.ch/de/faelle/online-anlagebetrug-vorsicht-vor-versprochenen-renditen-die-zu-gut-sind-um-wahr-zu-sein
Diese Systeme nutzen oft bekannte Namen oder erfundene "Erfolgsgeschichten". Videos von angeblichen Investoren, die dank der Plattform reich geworden sind, sollen Vertrauen schaffen. In Wahrheit sind es bezahlte Schauspieler oder KI-generierte Deepfakes.
Wie du dich schützt:
- Wenn etwas zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das meistens auch
- Seriöse Investitionen versprechen keine fixen, hohen Renditen – schon gar nicht in so kurzer Zeit
- Frage dich: Warum sollte jemand eine Gelddruckmaschine mit Fremden teilen, statt selbst reich zu werden?
- Recherchiere das Unternehmen: Gibt es ein Impressum? Wer steht dahinter? In welchem Land ist die Firma registriert?
- Sei skeptisch bei Empfehlungen von Fremden – auch wenn sie auf LinkedIn oder anderen Plattformen professionell wirken
- Bei Schweizer Anbietern: Prüfe, ob sie bei der FINMA registriert sind
4. 💔 Romance Scams mit Bitcoin – Liebe als Lockmittel
Eine der perfidesten und emotional belastendsten Betrugsmaschen: Romance Scams, auch bekannt als "Love Scamming" oder "Pig Butchering". Betrüger bauen über Wochen oder Monate hinweg eine vermeintliche Liebesbeziehung auf – über Dating-Apps, Social Media oder sogar LinkedIn. Sie investieren Zeit, schreiben täglich, teilen persönliche Geschichten und schaffen echte emotionale Bindung.
Irgendwann kommt dann die Wende: Eine finanzielle Notlage, eine unerwartete Investmentchance, die "gemeinsame Zukunft", für die noch etwas Startkapital fehlt. Und weil Krypto-Transaktionen pseudonym und nicht rückgängig zu machen sind, ist es das bevorzugte Zahlungsmittel dieser Betrüger.
Die Cybercrimepolice Schweiz warnt eindringlich: "Romance Scammer bauen gezielt Vertrauen auf, um dann Geld zu ergaunern. Oft unter dem Vorwand von Investment-Möglichkeiten in Kryptowährungen."
Die Scham ist oft so gross, dass viele Opfer den Betrug nicht melden – was die Dunkelziffer hoch hält.
Wie du dich schützt:
- Sei vorsichtig, wenn jemand, den du nur online kennst, schnell von Liebe spricht
- Warnsignal: Die Person kann dich nie persönlich treffen (arbeitet im Ausland, bei der Armee, als Ärztin im Kriegsgebiet, auf einer Ölplattform)
- Schicke niemals Geld oder Kryptowährungen an jemanden, den du nicht persönlich kennst
- Wenn Investmentchancen ins Spiel kommen, ist höchste Vorsicht geboten
- Sprich mit Freunden oder Familie über die Person – Aussenstehende erkennen oft schneller rote Flaggen
- Bei Verdacht: Reverse Image Search mit dem Profilbild – oft verwenden Betrüger gestohlene Fotos
- Die Cybercrimepolice bietet Beratung für Betroffene: https://cybercrimepolice.ch/de
5. 📱 Social-Media-Betrug
Auf Instagram, X (Twitter) oder TikTok tauchen Profile auf, die aussehen wie Elon Musk, Vitalik Buterin oder andere bekannte Persönlichkeiten. Sie versprechen: "Schicke mir 0,1 Bitcoin, und ich sende dir 0,5 zurück – nur für die nächsten 30 Minuten!" Spoiler: Das passiert nie. Auch nicht bei Elon Musk.
Diese Masche nennt sich "Giveaway Scam" und nutzt die Gier und den Zeitdruck der Opfer aus. Oft werden echte Posts bekannter Personen kopiert und darunter ein betrügerischer Kommentar mit einem gefälschten Profil platziert. In Live-Events oder bei Breaking News wird diese Masche besonders häufig eingesetzt.
Wie du dich schützt:
- Verifizierte Accounts haben ein blaues Häkchen – aber selbst das kann seit der Twitter/X-Übernahme gekauft sein, also kein 100%iger Schutz mehr
- Grundregel: Niemand verschenkt Krypto. Niemals. Auch nicht Elon Musk. Leider
- Sei skeptisch bei Accounts, die dir ungefragt folgen und Investment-Tipps geben
- Prüfe die Account-Historie: Wurde gerade erst erstellt? Komische Posts in der Vergangenheit?
- Ignoriere Direktnachrichten von Unbekannten mit "exklusiven Investment-Chancen"
6. 📲 Fake-Wallets und betrügerische Apps
Im App Store oder auf Google Play tauchen immer wieder gefälschte Wallet-Apps auf. Sie sehen aus wie das Original, heissen vielleicht "MetaMask Pro" oder "Ledger Live Secure", stehlen aber beim ersten Login deine Daten oder – noch schlimmer – deinen Seed Phrase.
Auch Browser-Erweiterungen sind betroffen. Eine gefälschte MetaMask-Extension im Chrome Web Store sieht aus wie das Original, hat gute Bewertungen (oft gefälscht) und wird tausendfach heruntergeladen. Wer seinen Seed Phrase eingibt, verliert sofort den Zugriff auf sein Wallet.
Das Tückische: Selbst versierte Nutzer fallen darauf rein, weil die Fälschungen extrem professionell gemacht sind. Logos, Design, Funktionen – alles sieht echt aus.
Wie du dich schützt:
- Lade Apps nur von offiziellen Quellen herunter – gehe dafür direkt über die Website des Anbieters
- Prüfe Bewertungen, Entwickler-Angaben und Downloadzahlen genau
- Lies die neuesten Bewertungen – oft warnen andere Nutzer bereits vor Betrug
- Speichere deinen Seed Phrase niemals digital ab – weder in Apps, noch in Cloud-Diensten, noch in Screenshots
- Bei Browser-Erweiterungen: Prüfe den Entwickler und die Anzahl der Nutzer
- Im Zweifelsfall: Frage in offiziellen Community-Foren nach, ob die App echt ist
Worauf du generell achten solltest
⏰ Druck ist ein Warnsignal: "Nur heute gültig", "Letzte Chance", "Sofort handeln", "Limitiertes Angebot" – solche Formulierungen sind typisch für Betrugsversuche. Seriöse Angebote setzen dich nicht unter Zeitdruck. Sie wollen, dass du informierte Entscheidungen triffst.
🔑 Niemand fragt nach deinem Seed Phrase: Dein Seed Phrase (auch Recovery Phrase oder Backup Phrase genannt) ist wie der Hauptschlüssel zu deinem Tresor. Wer ihn hat, hat vollständigen Zugriff auf dein Geld. Kein seriöser Support, keine Wallet, keine Exchange wird dich jemals danach fragen. Nicht per E-Mail, nicht am Telefon, nicht im Chat. Niemals.
🔍 Überprüfe die Quelle: Kommt die Nachricht wirklich von der Person oder dem Unternehmen, das sie vorgibt zu sein? Ein zweiter Blick auf die E-Mail-Adresse, die URL oder das Profil lohnt sich immer. Betrüger nutzen oft kleine Abweichungen: support@binnance.com statt support@binance.com.
🕵️ Recherchiere: Bevor du irgendwo investierst oder ein Konto eröffnest, google den Namen zusammen mit "Scam", "Betrug" oder "Erfahrungen". Oft findest du schnell Warnungen von anderen. Nutze auch spezialisierte Plattformen wie Trustpilot, aber sei dir bewusst, dass auch dort Bewertungen gefälscht sein können.
🚩 Sei skeptisch bei unrealistischen Versprechen: "Garantierte Rendite", "Ohne Risiko", "Passives Einkommen ohne Aufwand" – das sind Warnsignale. Jede Investition birgt Risiken, und wer etwas anderes behauptet, lügt.
✉️ Achte auf professionelle Kommunikation: Seriöse Unternehmen haben keine Rechtschreibfehler in offiziellen E-Mails, nutzen professionelle Sprache und haben funktionierende Kontaktmöglichkeiten. Wenn eine E-Mail voller Fehler ist oder mit "Dear User" beginnt, ist Vorsicht geboten.
Was tun, wenn du betrogen wurdest?
Falls du bereits in eine Falle getappt bist: Du bist nicht allein, und du bist nicht dumm. Betrüger arbeiten professionell, nutzen psychologische Tricks und haben oft jahrelange Erfahrung darin, Menschen zu täuschen. Selbst Experten fallen manchmal auf raffinierte Maschen rein.
Was du sofort tun kannst:
- Ändere alle Passwörter – nicht nur für die betroffene Plattform, sondern für alle Accounts, die dasselbe Passwort nutzen
- Wenn ein Wallet betroffen ist und du noch Zugriff hast: Übertrage sofort alle Guthaben auf ein neues, sicheres Wallet
- Melde den Vorfall bei der Plattform, auf der es passiert ist (Exchange, Social Media etc.)
- Informiere deine Bank, falls Kreditkartendaten oder Bankverbindungen betroffen sind
- Erstatte Anzeige bei der Polizei – auch wenn die Chancen auf Rückerstattung bei Krypto-Betrug gering sind, hilft es den Behörden, Muster zu erkennen
- Sperre deinen Pass und/oder die ID, wenn du diese Daten an jemanden verschickt hast. Die Betrüger könnten deine Daten nutzen um andere Menschen in deinem Namen zu betrügen
- Melde den Fall auch bei der Cybercrimepolice: https://cybercrimepolice.ch/de
- Dokumentiere alles: Screenshots, E-Mails, Transaktions-IDs – das kann für Ermittlungen wichtig sein
- Warne andere: Teile deine Erfahrung in relevanten Foren oder auf Social Media, damit andere nicht dieselbe Falle tappen
📍 Wichtige Anlaufstellen in der Schweiz:
- Cybercrimepolice: https://cybercrimepolice.ch/de – Meldestelle und Beratung
- Nationales Zentrum für Cybersicherheit (NCSC): https://www.ncsc.admin.ch – Warnungen und Prävention
- Schweizerische Kriminalprävention: https://www.skppsc.ch – Informationen zu Betrugsmaschen
- Opferhilfe Schweiz: https://www.opferhilfe-schweiz.ch – Unterstützung für Betrugsopfer
Wissen ist der beste Schutz
Der Krypto-Raum bietet viele Chancen – aber eben auch Risiken. Das Gute: Mit etwas Grundwissen, gesunder Skepsis und der Bereitschaft, zweimal hinzuschauen, kannst du die meisten Betrugsversuche leicht erkennen.
Denk daran: Es ist keine Schande, vorsichtig zu sein. Es ist klug. Und es ist völlig in Ordnung, bei einem verlockenden Angebot zu sagen: "Das klingt interessant, aber ich nehme mir Zeit zum Recherchieren." Seriöse Gelegenheiten laufen nicht davon.
Wenn du tiefer in das Thema einsteigen möchtest und in der Gegend Zürich bist, komm am 10. März um 18 Uhr zu unserem Event bei Satoshis Daughters im House of Satoshi. Dort besprechen wir genau diese Themen – gemeinsam, offen und ohne Panikmache. Wir teilen Erfahrungen, schauen uns konkrete Beispiele an und geben praktische Tipps für den Alltag. https://eventfrog.ch/de/p/kurse-seminare/allgemeinbildung/bitcoin-betrug-erkennen-wie-schuetze-ich-mich-vor-scams-7420075877239624478.html
Bis dahin: Bleib wachsam, vertraue deinem Bauchgefühl – und wenn etwas zu gut klingt, um wahr zu sein, dann ist es das meistens auch. Und bei Fragen: frag einfach Kat.
🎧 Podcasts zum Thema: Hörtipps für mehr Durchblick
Wenn du dich weiter mit dem Thema Sicherheit, Betrug und Bitcoin beschäftigen möchtest, gibt es einige empfehlenswerte Podcasts, die dir helfen, ein besseres Gefühl für die Materie zu entwickeln:
House of Satoshi Podcast
Der Podcast vom House of Satoshi in Zürich behandelt regelmässig Themen rund um Bitcoin, Blockchain und Sicherheit im Krypto-Raum. In verständlicher Sprache, auf Schweizerdeutsch und mit viel lokalem Bezug zur Schweiz – perfekt für alle, die praktische Einblicke wollen.
Besonders empfehlenswert zum Thema Scams:
Folge #7: Kathrin Zemp – Digital Marketing Expertin & Krypto Aficionado In dieser Folge spreche ich selbst über meine Erfahrungen im Krypto-Raum, wie ich zu Bitcoin gekommen bin und welche Herausforderungen gerade Einsteigerinnen begegnen – inklusive typischer Fallen und Betrugsmaschen. Zur Podcast-Folge
Folge: Auf der Spur der Krypto-Betrüger – Patrick Prinz und die Milliarden-Scams Diese Folge beleuchtet konkrete Betrugsfälle und zeigt auf, wie professionell Krypto-Betrüger vorgehen. Patrick Prinz erklärt die Mechanismen hinter grossen Scams und gibt wertvolle Einblicke, wie man sich schützen kann. Zur Podcast-Folge
Alle Folgen des Podcasts: https://www.house-of-satoshi.ch/podcast/ und auf allen gängigen Podcast-Plattformen
Legion – Der ARD Cybercrime Podcast
"Legion" ist ein packender investigativer Podcast der ARD, der tief in die Welt der Cyberkriminalität eintaucht. Die Hosts recherchieren echte Fälle, sprechen mit Betroffenen und Ermittlern und zeigen, wie raffiniert moderne Betrugsmethoden funktionieren.
Besonders relevant für Krypto-Interessierte: Die Folgen zu Krypto-Betrug, Romance Scams und Phishing-Attacken zeigen anhand echter Geschichten, wie Betrüger vorgehen – und wie man sich schützen kann. Spannend erzählt und gleichzeitig hochinformativ.
Wo du ihn findest: ARD Audiothek, Spotify, Apple Podcasts Direktlink: ardaudiothek.de/sendung/legion
Weitere empfehlenswerte Podcasts:
- What Bitcoin Did (auf Englisch) – Peter McCormack spricht regelmässig auch über Sicherheit und Scams im Bitcoin-Space
- Darknet Diaries (auf Englisch) – Geschichten aus der Welt der Hacker und Cyberkriminellen, sehr gut erzählt
- SRF Digital Podcast – Schweizer Perspektive auf digitale Sicherheit und Technologie. Wurde leider eingestellt aber sehr hörenswert
Diese Podcasts helfen dir nicht nur, Betrugsmaschen zu erkennen, sondern geben dir auch ein besseres Verständnis dafür, wie die digitale Welt funktioniert – und wo die Gefahren lauern.
Bleib kritisch. Bleib neugierig. Und im Zweifelsfall: Frag einfach Kat.
Über die Autorin
Kathrin Zemp ist Digital-Marketing-Dozentin und Krypto-Educatorin.
Sie leitet Workshops und Coachings zu Bitcoin, Kryptowährungen, Blockchain-Anwendungsfällen sowie Betrugsprävention im House of Satoshi, wo sie seit 2020 auch als CMO tätig ist, und ist Mitgründerin des Kollektivs Satoshis Daughters.
Seit 2017 beschäftigt sie sich intensiv mit Bitcoin, Kryptowährungen und der praktischen Einordnung von Blockchain-Anwendungsfällen sowie Krypto-Risiken – insbesondere an der Schnittstelle von technischer Komplexität, Fehlannahmen und betrügerischen Mustern.
Schwerpunkt: Aufklärung, Sicherheit und verständliche Einordnung.
Die Inhalte dienen der Information und stellen keine Anlageberatung dar.